Rückblick April 2018

Einnahmen

Dividendendepot: 491,93 €
Optionsdepot (Dividenden GAIN und GLAD): 8,09 €
ETF-Depot: 0,80 €

Gesamt: 500,82 €

Ausblick: Der kommende Monat sieht durch meinen Erwerb der Allianz zu Beginn dieses Jahres auch sehr vielversprechend aus.

Rückblick März 2018

Einnahmen

Dividendendepot: 434,98 €
Optionsdepot (Dividenden GAIN und GLAD): 8,02 €
ETF-Depot: 0,00 €

Gesamt: 443,00 €

Fazit: Nichts tun hat sich mal wieder gelohnt.

Ausblick: Für April, Mai und Juni erwarte ich jeweils mindestens Dividenden in Höhe von 300,00 €.

Dauernde Umstrukturierung – Ende

Seit Anfang des Jahres überlege ich, wie ich meinen Vermögensaufbau möglichst automatisieren kann und somit möglichst wenig zeitlichen Aufwand damit habe.

Zuletzt berichtete ich über meine neue Sparpläne auf Einzelwerte. Das funktioniert auch gut, trotzdem war ich nicht ganz glücklich damit. Außerdem wollte ich seit einiger Zeit gerne den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF besparen. Da Vanguard erst vor Kurzem den deutschen Broker-Markt betrat, gab es noch nicht so viele Sparplanangebote zu diesem ETF. Ich wollte also herausfinden, ob und wann der ETF gegebenenfalls bei der Consors Bank bespart werden kann. Eine Google-Suche später landete ich in einem Thread der Consors-Community, in der es bereits mehrfach die Aufforderung gab, Vanguard ETFs also Sparplanoption aufzunehmen. Im Verlauf des Threads bestätigte einer der Moderatoren, dass Vanguard ETFs nun sparplanfähig seien und seitdem sieht mein Setup wie folgt aus:

  • Monatlicher Dauerauftrag in mein Optionsdepot. Hier werde ich nur noch gelegentlich langlaufende Optionen schreiben.
  • Sparplan auf den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF bei der Consors Bank. Hier muss ich gar nichts weiter tun, außer eventuell ein Mal im Jahr die Ausschüttungen verwerten.
  • Sonstige Liquidität stecke ich je nach Situation ebenfalls in den ETF oder in Einzelwerte. Das wird vielleicht auch maximal zweimal im Jahr passieren.

So wie es jetzt ist, gefällt es mir wirklich gut. Der Aufwand ist nun auf ein Minimum begrenzt, ich kann gut schlafen und habe noch ein wenig mehr Zeit für andere Dinge.

Rückblick Januar 2018

Statt der Einnahmenberichte gibt es dieses Jahr einen kompakten Überblick über den jeweils vergangenen Monat. Dazu gehört natürlich weiterhin das passive Einkommen (weniger detailliert).

Einkommen

Dividenden (Dividendendepot): 189,10 €
Prämien, Dividenden und Kursgewinne (Optionsdepot): 1.933,33 €

Gesamt: 2.122,43 €

Käufe im Januar:

Insgesamt 24 Stück der Allianz SE. Warum? Ich finde die Bewertung ganz ok und hatte irgendwo gelesen, dass die Aktienquote erhöht wurde, was ich als einen vernünftigen Schritt erachte. Zudem ließ mich ein Interview mit Jeremy Siegel mehr auf den europäischen Markt schielen. Interessant finde ich noch AB InBev. Aber ich habe mit Diageo, Brown-Forman und Altria bereits genug Alkohol im Depot.

Der Kauf bringt mir im Mai voraussichtlich 180 € zusätzliche Ausschüttungen und sorgt dafür, dass es die Monate März, April, Mai und Juni am Stück 300+ € pro Monat auf’s Konto gibt. Trockenmonate sind dann nur noch Januar, Februar, Juli, August, Oktober und der November.

Meilenstein

Im Januar 2018 habe ich es geschafft und endlich 100.000 € in mein Dividendendepot investiert.

Ich habe tatsächlich überlegt nun ein neues Depot zu eröffnen und nochmal von vorne zu beginnen und das aktuelle Depot einfach zu vergessen. Vielleicht die nächsten 100 k mit ETFs? Den Rest des Jahres werde ich aber vorerst wirklich nur noch Liquidität beiseite legen und in Ruhe darüber nachdenken, was ich noch so mache. Es kommt sowieso wieder anders.

Wie war euer erster Monat im Jahr 2018? Seid ihr mit euren Ergebnissen und euer Anlagestrategie zufrieden?

Im Wandel der Zeit

Das letzte Jahr hat einige schleichende Verändeurngen mitgebracht. Insbesondere meinen Bezug zum Thema Finanzen.

Habe ich mich die letzten acht Jahre wie ein Schneekönig gefreut, wenn ich auf interessante Artikel, Investmentideen etc. stieß, so finde ich immer weniger Gefallen daran viel Zeit in die Thematik zu stecken.

Ich habe wieder stärker zum Thema Vereinfachung gefunden und möchte auch meinen Investmentstil (ohne mit der grundsätzlichen Idee zu brechen) minimalisieren.

Folgende Ideen hierzu:

  • Mein Depot wird bespart, wenn ich zusätzlich zu Geld komme (evtl. Steuererstattung, Bonuszahlungen, whatever)
  • Ich sammel Liquidität und schreibe lang laufende Puts (drei bis fünf Jahre), möglichst am Jahresanfang, um einmal Arbeit zu haben und den Steuervorteil auszunutzen (bei meinem Broker wird keine KESt abgeführt, so dass ich mich im Folgejahr bei der Steuererklärung selbst darum kümmern muss).
  • Ergebnis: ich werde vielleicht noch vier- bis sechsmal im Jahr aktiv für Depotüberprüfungen und ansonsten habe ich meine Ruhe, während ich 2017 mindestens zweimal im Monat Puts verkaufte

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile bzgl. der Vorgehensweise bei den Optionen

Vorteile

  • absolut höhere Prämien im Jahr des Zuflusses mit größtmöglichem Steuervorteil
  • wenig Arbeit und übersichtlicher
  • viel Zeit Liquidität anzusparen (sofern es keine extremen Kursrücksetzer gibt und Optionen vor Verfall ausgeübt werden)
  • Liquidität steht länger zur Verfügung

Nachteile

  • die relative Prämie über die gesamte Laufzeit wird tendenziell geringer ausfallen
  • höherer Kapitalbedarf im Ausübungsfall
  • durch die längere Laufzeit ist die Entwicklung des Basiswertes schwieriger abzuschätzen

Für mich ist das Wichtigste, dass meine Einnahmen so passiv wie möglich werden.

Nachtrag: Apropos passives Einkommen. Hier noch ein Partnerlink zu dem Buch welches ich gerade lese: Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari. Hätte man mir gesagt, dass ich mich mal für Geschichte interessiere …

Und sonst so? Fallen euch weitere Vor- und Nachteile zu meiner Prämienidee ein? Was habt ihr 2018 vor? Hat sich bei euch im vergangenen Jahr etwas verändert?