Rückblick Januar 2018

Statt der Einnahmenberichte gibt es dieses Jahr einen kompakten Überblick über den jeweils vergangenen Monat. Dazu gehört natürlich weiterhin das passive Einkommen (weniger detailliert).

Einkommen

Dividenden (Dividendendepot): 189,10 €
Prämien, Dividenden und Kursgewinne (Optionsdepot): 1.933,33 €

Gesamt: 2.122,43 €

Käufe im Januar:

Insgesamt 24 Stück der Allianz SE. Warum? Ich finde die Bewertung ganz ok und hatte irgendwo gelesen, dass die Aktienquote erhöht wurde, was ich als einen vernünftigen Schritt erachte. Zudem ließ mich ein Interview mit Jeremy Siegel mehr auf den europäischen Markt schielen. Interessant finde ich noch AB InBev. Aber ich habe mit Diageo, Brown-Forman und Altria bereits genug Alkohol im Depot.

Der Kauf bringt mir im Mai voraussichtlich 180 € zusätzliche Ausschüttungen und sorgt dafür, dass es die Monate März, April, Mai und Juni am Stück 300+ € pro Monat auf’s Konto gibt. Trockenmonate sind dann nur noch Januar, Februar, Juli, August, Oktober und der November.

Meilenstein

Im Januar 2018 habe ich es geschafft und endlich 100.000 € in mein Dividendendepot investiert.

Ich habe tatsächlich überlegt nun ein neues Depot zu eröffnen und nochmal von vorne zu beginnen und das aktuelle Depot einfach zu vergessen. Vielleicht die nächsten 100 k mit ETFs? Den Rest des Jahres werde ich aber vorerst wirklich nur noch Liquidität beiseite legen und in Ruhe darüber nachdenken, was ich noch so mache. Es kommt sowieso wieder anders.

Wie war euer erster Monat im Jahr 2018? Seid ihr mit euren Ergebnissen und euer Anlagestrategie zufrieden?

Der Wald erleidet einen Rückschlag

Verkaufskriterium: Dividendenkürzung

Eine furchtbare Nachricht für alle Aktionäre und vor allem Dividenden-Sammler.

Das Unternehmen kürzt oder streicht gar die Dividende!

Die Dividende ist bekanntermaßen eine nicht garantierte Gewinnbeteiligung des Aktionärs am Unternehmenserfolg. Da dieser auch negativ sein kann, sollte man schon mal froh sein, dass es keine Dividende mit negativen Vorzeichen gibt (bei Genossenschaftsanteilen kann es beispielsweise zu einer Nachschusspflicht der Genossen kommen). „Verkaufskriterium: Dividendenkürzung“ weiterlesen

Kohlemiene von BHP Billiton in Australien

BHP: Warum ich halte

Die Ausschüttung vergangen März kürzte BHP Billiton um 74 %. Die kommende Dividende wird ebenfalls gekürzt, sodass die Gesamtdividende im Vergleich zum Vorjahr sogar um 75 % geringer ausfällt.

Trotzdem habe ich meine Aktien von BHP Billiton bisher nicht verkauft und auch noch nicht über einen Verkauf nachgedacht. Warum nicht?

Mein Ziel ist es doch Dividendeneinkünfte zu generieren. Das ist richtig. Richtig ist auch, dass mich die Kürzung von BHP Billiton auf meinem Weg zurück wirft.

Mein Anlagehorizont übersteigt aber aktuell 30 Jahre und mehr und ich bin der festen Überzeugung, dass ein derartig großes Unternehmen auch noch lange fortbesteht. Was das konkret für den Aktienkurs bedeutet kann ich heute nicht sagen.

Wenn man aber bedenkt, dass der sogenannte Earth Overshoot Day (der Tag an dem mehr natürliche Rohstoffe verbraucht wurden, als nachwachsen) – bis auf wenige Ausnahmen – jährlich früher eintrifft, so bin ich mir sicher, dass weiterhin Unternehmen benötigt werden, die diese Rohstoffe beschaffen. Und BHP Billiton ist ein solches Unternehmen.

Außerdem wird ein Konzern nur weiterhin Ressourcen fördern, solange er es langfristig profitabel anstellen kann. Und dieses Potenzial sehe ich weiterhin in BHP Billiton.

Und zu guter Letzt der Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Handels-, Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.

Long BHP

Ölaktien – Zu hohe Renditen gefördert?

Seit Mitte 2014 kennt der Ölpreis nur eine Richtung: Abwärts. Analog dazu fallen ebenfalls die Kurse der Ölkonzerne wie ExxonMobil, Chevron, Conoco, Royal Dutch Shell oder BP. Durch diesen Kursverfall, locken die Aktien dieser Konzerne mit besonders hohen Dividendenrenditen. Und dem Anleger stellt sich die Frage, ob die Zeit bereits reif ist die Aktien mitzunehmen, abzuwarten oder aufgrund der angeblichen Ölflut einen ganz weiten Bogen um diese Branche zu machen.

Ich bin nun wirklich kein Chart-Techniker, aber auch niemand, der daran glaubt, dass diesmal alles anders ist. „Ölaktien – Zu hohe Renditen gefördert?“ weiterlesen